AUSRÜSTUNGEN FÜR ENERGIEZENTRALEN

Funktion Leitfähigkeit

Mit Beginn des Verdampfungsvorgangs reichert sich Kesselwasser je nach Dampfentnahme mit gelösten, nicht dampfflüchtigen Salzen an. Steigt der Salzgehalt über einen festgelegten Sollwert, bildet sich mit zunehmender Dichte des Kesselwassers Schaum, der in den Überhitzer und die Dampfleitungen mitgerissen wird. Folge davon sind Beeinträchtigung der Betriebssicherheit und schwere Schäden an Dampferzeuger und Rohrleitungen. Um dies zu vermeiden, wird in Kombination mit Absalzregler, Leitfähigkeitselektrode und Absalzventil mit Salzen angereichertes Kesselwasser bedarfsgerecht abgeführt. Zum Schutz der Kesselanlage erfolgt über den im Regler integrierten Max-Grenzwert bei Überschreitung der maximal zulässigen Leitfähigkeit eine Alarmmeldung und der Brenner wird abgeschaltet und verriegelt.

Aber auch auf Heizflächen und der Sohle eines Dampferzeugers lagert sich feiner Schlamm ab, der durch gesteuerten Phosphatüberschuss oder Resthärte-Komplexierung im Kesselwasser entsteht.

Dies führt zu einer Isolationswirkung, die gefährliche Überhitzungsschäden an den Kesselblechen verursachen. Mit Einsatz einer Abschlammprogrammsteuerung, einem Magnetventil und einem Abschlammventil wird dieser Kesselschlamm optimal abgeführt.


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