AUSRÜSTUNGEN FÜR ENERGIEZENTRALEN

Messverfahren Leitfähigkeit

Konduktiv, 2-Elektroden-Verfahren

An zwei Messspitzen wird eine Wechselspannung (Polarisation) angelegt. Der fließende Strom ist zu der spezifischen Leitfähigkeit des Mediums direkt proportional. Bevorzugter Einsatz in reinen Medien von 0,5 bis 500 500 µS/cm (z. B. Reindampferzeuger, Kondensat-/Speisewasserbehälter, Dampferzeuger > PN 40 usw.).

SPECTORbus bestehend aus: LRG 1.-40 / LRR 1-40
SPECTORmodul bestehend aus: LRGT 1.-1 / LR. 1-5

Konduktiv, 4-Elektroden-Verfahren

Zur Verbesserung der Messergebnisqualität und zum Vermeiden von Polarisation setzt man das 4-Elektroden-Verfahren ein. Bei diesem Messverfahren werden die stromführenden von den spannungsführenden Messelektroden getrennt, so dass stromlos und damit polarisationsfrei gemessen und Verschmutzung weitgehend kompensiert wird. Bevorzugter Einsatz in Kesselwassern hoher Leitfähigkeit von 100 bis 10.000 µS/cm (z. B. Industrie-Dampferzeuger bis PN 40).

SPECTORbus bestehend aus: LRG 1.-41 / LRR 1-40
SPECTORmodul bestehend aus: LRGT 16-2 / LR. 1-5

Temperaturkompensation

In Anlagen mit Temperaturen > 25 °C ist der Einfluss der Temperatur auf die Leitfähigkeit zu beachten. Durch die elektrolytische Dissoziation (Zerfall von Stoffen) steigt die Leitfähigkeit erheblich an. Dissoziationsgrad a ˜ 3 – 5%/ °C. Bei der manuellen Temperaturkompensation wird durch eine Vergleichsmessung, gemessen über einen Probeentnahmekühle, der Temperatureinfluss an einem Betriebspunkt kompensiert. Druck-/Temperaturschwankungen fuhren zur Veränderung der gemessenen Leitfähigkeit. Bei der automatischen Temperaturkompensation bezieht sich der gemessene und angezeigte Wert immer auf 25 °C, da Druck-/ Temperaturschwankungen permanent kompensiert werden.

Sonderdruck Leitfähigkeitsmesssysteme


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